Das sind wir – Action Freedom

Action Freedom – Lieber lokal handeln als global misshandeln!
IMG_1873Staat und Politik überlassen das Spielfeld einer pervertierten Form des Kapitalismus, einer Plutokratie. Dessen Ziel ist es alle Aspekte öffentlichen, privaten und natürlichen Lebens im Sinne seiner Gier nach immer höheren finanziellen Profiten und Macht zu formatieren. Politik verkommt zu einem Run auf Investmentkapital und zu einem Konkurrenzkampf um die niedrigsten Umwelt-, Arbeits-, Sozial- und Sicherheitsstandards. Die nachhaltige Zerstörung des Planeten, Vergiftung und Ausbeutung von Mensch und Umwelt, Kriege um Rohstoffe und der Abbau demokratischer Grundrechte werden dabei billigend in Kauf genommen. Zukunftsfähige und nachhaltige Formen des Wirtschaftens werden zugunsten des Schutzes überkommener Geschäftsmodelle durch Heerscharen von Lobbyisten in Politik, Verwaltung und Medien boykottiert! Wir wollen nicht länger zusehen! Es ist an der Zeit die Dinge zu ändern! Als Bürger und Bürgerinnen, sind wir Teil des Problems und Teil der Lösung! Entsprechend der Devise: Lieber lokal handeln als global misshandeln bietet Action Freedom eine offene Plattform für Protest, Gedankenaustausch und die Vernetzung lokaler Initiativen. Mit unseren Aktionen dem zweimalig im Jahr stattfindenden „March Against Monsanto“, der „Konsum rEvolution“, mit Workshops und unserer Website machen wir auf Probleme Aufmerksam, Informieren und bieten Menschen die Möglichkeit aktiv zu werden und ihre persönlichen Handlungsspielräume zu erweitern.

Geschichte der Gründung von Action Freedom:

Das Projekt Action Freedom geht auf Initiative von Dominic Titus und Tarek Mantaoglu zurück. Sie lernten sich auf dem Demonstrationszug gegen das Anti-Counterfeiting Trade Agreement „ACTA“ Anfang 2012 kennen und beschlossen politisch aktiv zu werden. Weitere Aktionen und eine wachsende Gruppe von Mitstreitern führten dann anlässlich der Organisation des ersten „March Against Monsanto“ 2013 zur Firmierung der Gruppe unter dem Namen Action-Freedom und zur Reaktivierung der Website „Action-Freedom.de“ als zentrale Informations- und Kommunikationsplattform.

Wir, die AF-Gesichter:

ActionFreedom-Mantaoglu-Tarek Tarek Mantaoglu
Freiberufler als Fotograf, Filmemacher, DB-Programmierer. Den sogenannten „Schalter“, hats bei mir 2001 umgelegt, als USA Bush jun. halb Afghanistan bombadieren ließ, aufgrund 9/11. Für mich war das ein Bruch der Rechtstaatlichkeit und persönlich der Beginn einer Reise mit vielen augenöffnenden Momenten. Das Internet war schon damals ein sehr hilfreiches Instrument Wissen auszutauschen, als immer mehr Regulierungsversuche durch entsprechende Interessensgruppen in den Medien verlautbart wurden, wurde ich 2012 das erstmal hier in München aktiv mit den ACTA-Demos. In dieser Welt, wo das Kapital herrscht, können wir mit unserem Kapital entsprechend entscheiden, was für eine Zukunft wir haben wollen. Deswegen die Idee mit der KonsumrEvolution!
Dom-Indect Dominic Titus
Selbstständiger Filmtonmeister und Startup-Unternehmer.
Mir kam das plutokratische System schon immer seltsam vor. Schon in der Schule empfand ich den Raum für Individualität und selbstständiges Denken zu klein und oft als fad. Lebensqualität und Lebensfreude bestehen nicht nur aus Konsum(-Wahn) und stumpfem Funktionieren. Das Leben sollte mehr sein als nur Hamsterrad, TV oder Fußballstadion. Aus dem (heutigen) System auszubrechen und ein wenig zu rebellieren, das ist wahrer Luxus. 😉
Ich engagiere mich seit Jahren als Aktivist. Spätestens seit 2009 und dem Beginn der illegalen Transferunion in Europa zugunsten der Finanzoligarchie. Ob gegen den ESM, ACTA, INDECT, GEZ, für sinnvolle Drogenpolitik oder die Freiheit auf unseren Tellern oder gegen Intoleranz und Denkabkürzungen, es gibt genügend Baustellen!
Der Kampf gegen Monopolisten ist ein fortwährender. Am Ende steht immer auch ein Kampf gegen totalitäre Strukturen. Demokratie und Freiheit sind ein wertvolles Gut, das jeden Tag aufs Neue verteidigt werden muss.
ActionFreedom-Reindl-Rosi Rosi Reindl
2004 sah ich auf den Dokumentar-Filmfestspielen in München den Film „Leben außer Kontrolle“ der Firma Denkmalfilm. Dieser Film zeigt sehr anschaulich die Auswirkungen der Agrogentechnik weltweit. Er hat mich so betroffen gemacht, daß ich sofort anfing (obwohl bis dahin kaum politisch aktiv) Filmgespräche zu organisieren um möglichst vielen das Thema Gentechnik und deren Problematik nahe zu bringen. Schnell war ich dann auch aktiv bei verschiedenen Aktionen (Gendreckweg, Genklageprojekt u.a.). Ich bin ehrenamtlich beim Bund Naturschutz aktiv u.a. im AK Gentechnik Ebersberg. Politisch engagiere ich mich in der ÖDP (ökologisch demokratische Partei).
ActionFreedom-Strauss-Guenther Günther Strauß
Selbständiger Grafiker und Webdesigner
Es hängt alles zusammen auf der Welt. Etwas weniger Egoismus, etwas mehr Weitsicht, etwas mehr Zusammenhalt und ein Großteil der von uns selbst produzierten Probleme hätte sich von selbst erledigt. Ein innerer Drang hat mich dazu bewogen, nicht nur mein Leben ganzheitlich auszurichten und etwas mitzudenken, sondern mich darüber hinaus auch endlich zu engagieren. So bin ich hier gelandet, denn unser übermäßige Konsum in Europa und im Westen, verursacht weltweit Schäden – für die andere aufkommen müssen. „Damit ein Mensch das Richtige tun kann, muß er verstehen – und um zu verstehen braucht er Informationen. Geben wir ihm diese, wird er selbständig und aus freien Stücken den richtigen Weg einschlagen.“
ActionFreedom-Zue-Philip Philip Zue
Graffiti-Künstler aus München
Angefangen hat glaube ich alles, als ein Freund mir vor einigen Jahren einen Bericht über Monsanto und die vielen Selbstmorde indischer Kleinbauern geschickt hat. Das hat mich nicht mehr los gelassen. Und deshalb ich habe ich mich intensiver mit der Thematik Gentechnik beschäftigt, Seilschaften zwischen Industrie und Staat, der Lobbyarbeit im EU-Parlament, dem Lissabonner Vertrag, … Aktivist ist, wer aktiv ist!
Foto folgt Geneviève Granger
Technische Übersetzerin, freiberuflich – B.A. Angewandte Fremdsprachen, B.Sc. Hons Umweltwissenschaften
Empörung vor der Umweltzerstörung und Ressourcenverschwendung ist ein Gefühl, das mich seit meiner Kindheit immer begleitet hat. Die Entscheidung, mich intensiver mit Umwelt zu beschäftigen kam aber später, als ich eins von den letzten Urwälder Deutschlands besichtigte. Dieser Ort, der nur mit dem Willen von einzelnen Leuten gegen Zerstörung geschützt geblieben war, erschien mir, gegenüber der umgebenden und fortschreitenden Zerstörung, die ich jeden Tag zusah, als sehr klein und sehr gebrechlich. Ich entschied mich dann, nebenberuflich ein Studium im Bereich Umwelt zu absolvieren. Während dieses Studiums konnte ich ein tieferes Verständnis in Umweltfragen gewinnen und spezialisierte mich in die Themen Pestiziden und Bienensterben. Die March against Monsanto kam als logische Ergänzung meiner Tätigkeiten, das Publikum über die Gefahr von Schadstoffen und die Überausbeutung der Umweltressourcen zu informieren.

Liste Aktionen:

Eine Übersicht unserer bisherigen Aktionen und Demonstrationen seit 2012 findet ihr hier:
Übersicht Liste Aktionen

Rückblicke:

Eine kleine Rückschau und Zeitreise auf die bisherigen Veranstaltungen, Protestmärsche und Aktionstage findet ihr hier

Hier gehts zur Rückschau in Bildern und Videos >>>

Pressespiegel:

Auch die Presse berichtet über uns. Hier findet ihr eine Liste mit bisherigen Publikationen.

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